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Kernkompetenzen
 
  • Container

    Der Container (das Gefäss) ist eine der wichtigsten Komponenten für einen funktionierenden
    Dialog, denn er ist das Bild für einige Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit
    Menschen sich öffnen, etwas von sich preisgeben und andrerseits auch offen sind für Andere:

    Halten
    Das Gefäss muss „bruchsicher“ sein, es muss vieles halten  und aushalten können an Ideen, Emotionen und anderes mehr. Menschen müssen sicher sein können, dass niemand  wegläuft, ausrastet oder aggressiv wird.

    Sicherheit
    Die Sicherheit, dass Menschen sich selbst sein dürfen, von sich Wichtiges preisgeben zu können,
    ohne dass dies ausgenutzt wird.

    Vertrauen
    Das Vertrauen, aus der dann Sicherheit entsteht, ist wie eine spezielle Komponente: es ist
    zum Teil Voraussetzung, zum Teil auch erst Folge eines stimmigen Dialoges: Vertrauen in den Container, Vertrauen in den Prozess, Vertrauen in den Prozessbegleiter, Vertrauen in die
    Menschen, die daran teilnehmen. Dazu gehört auch das Vertrauen in die Diskretion: nichts ist schlimmer für den Prozess als das nach aussen Tragen von Ereignissen oder Teilen des
    Dialoges,  zu welchem Zweck auch immer. Dies ist eine grundlegende Voraussetzung
    für einen erfolgreichen Dialog.

  • Kernfähigkeiten

    1. Radikaler Respekt – Offenheit – Lernende Haltung

    - Respekt: Empathie, Annehmen des Anderen so wie er ist

    - Offenheit: bedingt das zurücknehmen von Vorurteilen, schnellen Schlüssen, Interpretationen usw.
      Offenheit für Anderssein, Neues.

    - Lernende Haltung: von anderen kann man immer lernen, entweder wie man es auch noch
      machen  kann, oder wie eben vielleicht nicht....(aber das ist wieder die eigene Interpretation
      des Tuns anderer Menschen ....)


    2. Von Herzen sprechen – Plädieren

    - Von Herzen: wie die alten Indianer: palavern, bis die Lösung gefunden ist.....
      „Sprich von Herzen und halte dich kurz“

    - Plädieren: engagiertes Sprechen zu einem Thema, es darf Argumente haben, die sollten aber
      wie in der Schwebe gehalten werden können. Nicht  missionieren und nicht beginnen zu
      streiten....


    3. Generatives Zuhören – Erkunden, fragen

    - Wirklich interessierte Fragen stellen, herausfinden, was das Gegenüber denkt, meint, usw.
      Generativ: gute Fragen generieren im Antwortenden neue Antworten, für ihn vielleicht selber    
      überraschende neue Gedanken


    4. Annahmen/Vorurteile offen legen

    Beobachtungen und Bewertungen deutlich machen
    Den eigenen Denkprozess offen legen, deutlich machen


    5. Verlangsamen – Suspendieren – Beobachter beobachten

    - Verlangsamen: damit mehr Bewusstsein des Ablaufes eintritt....

    - Suspendieren:
      das Herzstück des Dialoges:  Suspendiere Gewissheit – offenbare vorgefasste Meinungen

    - Beobachter beobachten: Distanz zu sich selbst herstellen, was läuft jetzt eigentlich bei mir ab,
      wenn ich jetzt beginne, z.b. zu bewerten, argumentieren usw.


    Auch: den gesamten Prozess in der Gruppe beobachten, wie das Gespräch hin und her sich
    wiegt..,  in Schwingung ist, im Fluss ..

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Slow MotionThomas Buchmann - Dipl. Prozess- und DialogbegleiterDialogtraining - Organisationsentwicklung - MediationIm Baumgarten 21C; CH-8552 Felben-Wellhausen; Tel. +41 52 503 40 10; +41 78 848 88 41