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Grundlagen
 
  • Gemeinschaft

    Ein Dialog nach D. Bohm fördert Gemeinschaftsdenken, fördert den Energiefluss in einem Unternehmen.

    Im Dialog-Prozess geht es um das Partizipieren, das Teilhaben an den Gedanken von anderen.
    Daraus ergibt sich das miteinander Denken. Darüber hinaus kann sich durch das Gefühl von
    Gemeinschaft die Kraft und die Energie eines Unternehmens potenzieren – eine gemeinsame
    Stossrichtung aller Beteiligten auf allen Ebenen wird sich nachhaltig auf Produktion, Effizienz, 
    Fluktuation und Betriebsklima auswirken.

  • Ziele setzen

    In einem Team, das gelernt hat, gemeinsam zu denken, werden Zielfindungsprozesse in
    Zukunft viel schneller stattfinden. Die Ressourcen werden schneller erkannt, Prozesse
    werden schlanker, Aufgabenteilungen präziser und effizienter…

  • Dialog nach Bohm

    Die Grundidee von David Bohm ist folgende: Menschen reden miteinander statt gegeneinander.
    Sie nehmen sich Zeit, lassen sich Zeit. Alle Beiträge sind willkommen in einem Gespräch,
    tragen zum Aufbau des Gemeinsamen bei. Dahinter steht natürlich die Annahme, dass
    grundsätzlich alle am Miteinander und dem Erfolg der Gemeinschaft interessiert sind.
    Alle sind gefordert, mitzudenken, zu erkunden, Fragen zu stellen. Reden hat nicht den Anspruch
    der Macht oder der Selbstdarstellung, sondern ist reflektierendes Handeln,  ein sich Bewegen
    auf die Gruppe zu. Eigene Annahmen und Überzeugungen werden eingebracht, ausgesprochen, hinterfragt und sichtbar. Das ergibt einen Fluss in der Gruppe. Und es entsteht die Erfahrung,
    dass die Intelligenz des Ganzen weit über die Summe derjenigen aller Einzelnen hinausgeht.
     
  • Abgrenzung

    Wir sind uns bewusst, dass der Dialog als Grundverfahren nicht immer und überall einsetzbar
    ist. Er ist nur die Grundlage einer sich immer verändernder Grundhaltung, die überall zu
    besseren Resultaten führt. Es gibt in jedem Betrieb auch Momente, wo Führung und
    Verantwortung angesagt ist. Dialog ist eher auf folgende drei Bereiche sinnvoll anwendbar:

    - allgemeine Entwicklung (Betriebsklima, Prophylaxe)

    - spezielle Vorkommnisse und deren Bearbeitung im Plenum, Konfliktbearbeitung
      (= strategischer Dialog)

    - Entwicklung von Visionen einer Firma in grösstmöglichem Kontext (= generativer Dialog)

  • Strategischer Dialog (=qualifizierte Diskussion)

    Beim strategischen Dialog ist der grundlegende Unterschied zum generativen Grundverfahren
     die Intention des Dialoges. Es wird eine Art Ergebnis beabsichtigt. Diese Art von Dialog ist
    noch nahe am Grundverfahren, ähnelt auch stark einem Brainstorming oder einem
    Zielfindungsprozess im NLP-Modell. Er ist allerdings einiges mehr, weil verschiedene
    „Nebenbereiche“ automatisch integriert sind: die Bildung eines Containers (so gross wie
    möglich, so klein wie nötig) und die Ökologie im Betrieb. Desgleichen lassen sich quasi
    „unterwegs“ auch Verhandlungen einbauen sowie die Retourschlaufen eines Feedbackes
    oder einer Metalog-Runde, die sowieso als Strukturelement in die dialogisch geführte Unternehmensentwicklung gehört.

  • Generativer Dialog

    Bei dieser Art des Dialoges wird in einer offenen Atmosphäre eher an allgemeinen Themen,
    die entweder aus dem Moment auftauchen oder auch vorgegeben werden, miteinander weiter
    "gedacht", was vor allem einen allgemeiner Austausch bewirkt, Abbau von Spannungen,
    Verbesserung von Beziehungen. Es können allerdings auch aus einem solchen Dialog konkrete
    Schritte erfolgen, was den Alltag einer Firma durchaus verändern (verbessern) kann. Es soll
    ja nicht grundsätzlich und aus Prinzip nur Veränderung angestrebt werden, sondern nur dort,
    wo eine Einigung entsteht darüber, dass Veränderung nötig und möglich ist! Nur: es ist
    manchmal auch nötig, ein Thema in grösserem Rahmen zu lancieren, damit wieder klar
    ist/wird, was einzelne denken, fühlen. So entsteht Klarheit, Gemeinsamkeit des Denkens
    und Handelns.

  • Diskussion (discutere = zerschlagen, auseinander schlagen)

    In der wissenschaftlichen Entwicklung wird heute vermehrt erkannt, dass wir alle eigentlich
    nur über wenig durch „hard facts“ belegbares Wissen verfügen. Wir bewegen uns vielmehr
    grösstenteils durch Vermutungen, Hypothesen und durch Erfahrungen „erhärtetes“ Teilwissen.

    Halten wir uns zudem vor Augen, dass auch Erfahrungen nur subjektiv gefärbte
    Wahrnehmungen, Teilerfahrungen, Fragmente der grösseren Realität sind, die immer nur
    Geheimnis, Nichtwissen bedeuten…

    Was ist nun eine Diskussion?

    ein Gespräch, wo wir meist mit Teilwissen uns gegenseitig überzeugen wollen, dass wir
    etwas „wissen“, dass wir intelligent(er) sind…

    ein Streit-Gespräch, wo es häufig darum geht, stärker zu sein, Recht zu bekommen oder zu
    behalten…

    Wenn wir uns einmal bewusst werden, was so genannt normale Diskussionen meist sind,
    oder zumindest die Tendenz dazu haben, werden wir uns vermehrt dafür einsetzen, dass
    andere Qualitäten eingebracht werden, oder uns daraus verabschieden…

  • Diskurs (Abhandlung)

    Hier wird meist an einem Thema möglichst viel Verschiedenes herausgearbeitet, mehrere
    Standpunkte erstellt, beleuchtet und Argumente dafür und dagegen aufgelistet.

    Das Ziel kann verschieden sein: im einen Fall wird vermutlich bald klar, dass ein Diskurs in
    eine Richtung geführt wird, da ja ein Mensch dahinter steht, welcher seine Gedanken, Gefühle, Annahmen und Überzeugungen hat und folglich in seinem Diskurs eine Entscheidung schon
    zum voraus getroffen hat oder zu seiner Überraschung ändern muss…

    Die andere Möglichkeit wäre die, dass ein Diskurs wirklich in zwei oder mehr Richtungen läuft,
    in einer Sackgasse endet oder in einer Pattsituation, wo alles offen bleiben könnte… eine
    spannende Situation! Allerdings auch schon sehr nahe an einem dialogischen Prozess.

  • Mentale Modelle

  • Charakterstrukturen (in Bearbeitung)

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Slow MotionThomas Buchmann - Dipl. Prozess- und DialogbegleiterDialogtraining - Organisationsentwicklung - MediationIm Baumgarten 21C; CH-8552 Felben-Wellhausen; Tel. +41 52 503 40 10; +41 78 848 88 41